02.11.2018

Was bewirkt Bewegung beim Lernen?

Das starre Sitzen in den Klassenräumen soll ein Ende haben. Die Vorteile sind immens. Doch welche Vorteile haben die Kinder beim bewegten Lernen?

Bewegung fördert die Durchblutung des Gehirns und sorgt somit für mehr Energie, höhere Konzentrationsfähigkeit und eine Steigerung der Grob- und Feinmotorik der Kinder. Zudem sind «bewegte» Kinder glücklicher, da sie dem natürlichen, kindlichen Bewegungsdrang auch im schulischen Alltag folgen dürfen.

  • Mehr Bewegungsaktivitäten im Schulalltag führen zu einer grösseren Zufriedenheit und Identifikation mit der Schule. 
  • Positive Wirkung auf die Leistungsbereitschaft. 
  • Bewegung kann zu einer besseren Integration aller Schülerinnen und Schüler führen. 
  • Gemeinsames Spielen stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl. 
  • Regeln können auch in den Alltag übertragen werden. 
  • Die Schule soll Spass machen, Bewegungsdrang und Wissensdurst sollen gleichsam gestillt werden.

Lernen mit allen Sinnen
Bewegungs- und handlungsorientierter Unterricht vermittelt Informationen auf allen Sinneskanälen. Durch das differenzierte Erlebnis – mit allen Sinnen – wird der Unterricht den unterschiedlichen Lerntypen eher gerecht. Inhalte, die über mehrere Sinneskanäle aufgenommen und verarbeitet werden, bleiben auch besser im Gedächtnis haften. 

Bewegtes Lernen – wie sieht das aus?
Klar ist, die Kinder sollen nicht in ständiger Bewegung sein und nach den Unterrichtsstunden total übermüdet den Heimweg antreten. Der herkömmliche Schulunterricht ist ebenfalls ein wichtiger Teil. Doch es soll während manchen Lektionen mit bewegten Unterrichtssequenzen gearbeitet werden. Dies kann zur Lockerung dienen, kann aber auch ganz bewusst mit dem Lernprozess verknüpft werden.

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Entdecken Sie hier 8 Aufgaben für bewegtes Lernen

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